GEP vs. Burnout-Syndrom

Das Burnout-Syndrom beschreibt den Zustand des "Ausgebranntsein". Es handelt sich hierbei um eine Kombination aus emotionaler und geistiger Erschöpfung der Betroffenen. Die Leistungsfähigkeit ist dauerhaft und nachhaltig eingeschränkt, der Mensch fühlt sich antriebslos und ausgebrannt.

Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt. Das Burnout-Syndrom ist wissenschaftlich nicht als Krankheit anerkannt, sondern gilt im ICD-10 als ein Problem der Lebensbewältigung. Es handelt sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher oder anderweitiger Überlastung bei der Lebensbewältigung. Diese wird meist durch Stress ausgelöst, der wegen der verminderten Belastbarkeit nicht bewältigt werden kann.

Ca. 4 Millionen Menschen leiden in Deutschland am Burnout-Syndrom - die Anzahl ist stetig steigend.

Das Burnout-Syndrom entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum und ist durch eine Disbalance zwischen Energieverlust und Energiegewinnung entstanden. Dabei wechseln die Motivation im Beruf und das soziale Engagement fließend zum Gegenteil über, bis soziale Isolation, Resignation und Depressionen den Alltag überwiegen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt treten warnende Symptome auf, die unbedingt ernst genommen werden sollten.

Eine Einteilung des Burnout's in verschiedene Phasen ist allgemeingültig nicht möglich. Allgemeine Symptome können hingegen auftreten:

  • Chronische Erschöpfung
  • Konzentrationsschwäche
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen und
  • Alkohol als Trost können Anzeichen für das Burnout-Syndrom sein.
  • Körperliche Beschwerden werden häufig durch eine
  • Depression begleitet.

Dieses seelische Leiden ist typisch für psychische Erkrankungen, zu denen das Burnout-Syndrom gezählt wird. Der seelischen Belastung einer Depression kann ohne Hilfe niemand dauerhaft standhalten.

Mit GEP gegen Burnout

Unsere Maßnahmen haben das Ziel, ein Burnout-Syndrom vorbeugend entgegen zu wirken, bzw. ein Burnout frühzeitig zu erkennen durch

  1. Aufklärung über den Gesundheitszustand und die Krankheitsentwicklung
  2. Erkennen seiner eigenen Stärken und seiner eigenen Belastung
  3. Beratung und Übungen in Gruppen mit bis zu 15 Personen, und/oder in Einzelgesprächen (Privatsphäre)